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Heinrich V. eröffnet das Filmfest Braunschweig

Am 7. November 2016, 601 Jahren und 13 Tage nachdem Englands König Heinrich V. mit seinen Truppen in die Schlacht von Agincourt zog, eröffnet das Filmfest Braunschweig mit dem Filmkonzert Henry V.. Regisseur und Hauptdarsteller Laurence Olivier inszenierte das Shakespeare’sche Königdrama 1944. Die Musik stammte von William Walton. Das Braunschweiger Staatsorchester unter der Leitung von Helmut Imig spielt die Musik live zum Bild. Das Konzert beginnt um 20:00 Uhr und findet in der Stadthalle Braunschweig statt.

Henry V. findet sich noch einmal im Programm: Dieses Mal ist es Kenneth Branaghs Verfilmung von 1989. Bereits bei seinem Regiedebüt war Patrick Doyle, der diesjährige musikalische Ehrengast des Filmfest Braunschweig, an Branaghs Seite. Der schottische Komponist schrieb für der Regisseur bislang zwölf Mal die Filmmusik unter anderem für Hamlet, Thor und Cinderella, desweiteren schrieb er für Ang Lee Sense and Sensibility, für Mike Newell Harry Potter and the Goblet of Fire und für Rupert Wyatt Rise of the Planet of the Apes. In Braunschweig wird Doyle mit dem neu geschaffenen Lebenswerkpreis „Der weiße Löwe“ ausgezeichnet und einer Retrospektive geehrt. Auf dem Programm stehen Henry V., Cinderella und Much Ado About Nothing (alle Kenneth Branagh), Carlito’s Way (Brian de Palma), Sense and Sensibility (Ang Lee), Rise of the Planet of the Apes (Rupert Wyatt), Indochine (Régis Wargnier) und Doyles Beitrag zum Pixar-Universum Brave (Marc Andrews, Brenda Chapman). Besonders zu empfehlen ist das Stummfilmkonzert It – das gewisse Etwas, das am 10. November um 21:00 Uhr in den Schloß Arkaden stattfinden wird. Dieser Film von 1927 hat nichts mit gruseligen Clowns zu tun, sondern machte aus der Schauspielerin Clara Bow das erste It-Girl überhaupt.

Das Filmfest Braunschweig bietet dieses Jahr noch drei weitere Filmkonzerte:
The Fall of the House of Usher (1928, Regie: Jean Epstein) mit Musik von In the Nursery am 9. November um 19:00 Uhr in der Bartholomäuskirche
Drifters (1929, Regie: John Grierson) mit der Musik des 1. Deutschen Stromorchesters am 11. November um 20:00 Uhr im Hallenbad, Wolfsburg
Die Büchse der Pandora (1927, Regie: G.W. Pabst) mit der Musik von Colorist am 13. November um 20:00 in der Bartholomäuskirches

Wie jedes Jahr gibt es beim Internationalen Filmfest Braunschweig, das dieses Jahr seine 30. Ausgabe feiert, viel zu sehen und viel zu entdecken. Der Publikumspreis „Der Heinrich“, der an den besten Erst- oder Zweifilm eines Regisseurs geht, eine deutsch-französische Jury verleiht „Die Kinema“ und der europäischen Schauspielerpreis ehrt mit Brendan Gleeson, einen vielseitigen Schauspieler, dessen Präsenz einen jeden Film zu adeln versteht.

Weitere Informationen, das vollständige Programm und Tickets gibt es unter: www.filmfest-braunschweig.de
Artikelbild: © Sewell/Kay Edition.